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Sand, Hartplatz, Rasen: Wie sich die Beläge unterscheiden und warum wir Sand haben
In unserem Club spielen Sie auf Sand (jener rote Ziegelmehlbelag von „Roland Garros“). Das ist kein Zufall: Für Amateurtennis ist Sand der gesündeste Belag.
Die drei wichtigsten Beläge
- Sand (clay). Langsamer Absprung, der Ball „sitzt“ höher. Die Ballwechsel sind länger, Ausdauer und Taktik zählen mehr. Der Belag federt und erlaubt das Rutschen — minimale Stoßbelastung für Knie und Sprunggelenke.
- Hartplatz (hard). Asphalt/Acryl. Mittleres Tempo, gleichmäßiger Absprung. Der verbreitetste Belag — aber auch der härteste für die Gelenke.
- Rasen (grass). Schneller, flacher Absprung, kurze Ballwechsel. In Russland kaum zu finden — außer im historischen Lachta, wo 1888 tatsächlich auf Rasen gespielt wurde.
Was Sand für Sie bedeutet
- Ihre Gelenke werden es Ihnen danken. Wenn Sie 35+ sind oder Verletzungen hatten, ist Sand spürbar angenehmer als Hartplatz.
- Das Spiel wird klüger. Auf einem langsamen Belag lässt sich der Gegner nicht mit einem einzigen Schlag „durchschießen“ — Sie lernen, den Ballwechsel aufzubauen.
- Das Rutschen. Das typische Gleiten zum Ball auf Sand ist ein Vergnügen für sich (und eine eigene Fertigkeit).
Die Eigenheiten von Sand
Nach dem Spiel wird der Platz mit dem Netz abgezogen — das dauert 2 Minuten und gehört zur Spielkultur. Die Schuhe sollten am besten eine Fischgrätsohle haben (mehr zu den Schuhen), und die Socken sind nach dem Spiel ziegelrot. Betrachten Sie das als Ihre Kriegsbemalung.
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